Polizeigewalt gegen Bayern-Fans:Anwalt fordert Reisewarnung für Spanien

Polizeigewalt gegen Bayern-Fans: "Die Beamten sammelten sich unterhalb unserer Plätze auf den Treppen, grinsten noch freundlich, klappten dann ihre Helmvisiere runter, zückten die Schlagstöcke und gingen auf die Fans los": Polizei-Einsatz im Bernabéu-Stadion am 18. April 2017.

"Die Beamten sammelten sich unterhalb unserer Plätze auf den Treppen, grinsten noch freundlich, klappten dann ihre Helmvisiere runter, zückten die Schlagstöcke und gingen auf die Fans los": Polizei-Einsatz im Bernabéu-Stadion am 18. April 2017.

(Foto: Ulmer/Imago)

Bis heute hat die spanische Justiz eine Prügelorgie von Madrider Polizisten gegen Bayern-Fans aus dem Jahr 2017 nicht seriös aufgearbeitet. Ein Opfer-Anwalt sieht "systembedingte Straflosigkeit" - und fordert Konsequenzen vom Auswärtigen Amt.

Von Javier Cáceres, Berlin

Deutsche Fußballfans und spanische Sicherheitskräfte, das ist immer wieder ein Thema. Neulich, beim Champions-League-Debüt des 1. FC Union Berlin in Madrid, kamen eine Reihe von mitgereisten Fans der Köpenicker zu spät ins Stadion, ein paar verzichteten gleich ganz darauf, das Bernabéu zu betreten. Der Grund unter anderem: als schikanös empfundene Einlasskontrollen, gepaart mit dem Verbot, bestimmte Banner mitzuführen.

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