Spanien:Barça-Profis verzichten auf Gehalt

Beim finanziell schwer angeschlagenen FC Barcelona nehmen immer mehr Routiniers eine Gehaltskürzung in Kauf, um dem spanischen Topklub zu helfen. Nach Kapitän Gerard Piqué, 34, habe nun auch Verteidiger Jordi Alba zugestimmt, zu um 25 Prozent gesenkten Bezügen zu spielen, berichteten mehrere Medien. Klubchef Joan Laporta hatte jüngst den Weggang von Ausnahmekönner Lionel Messi zu Paris Saint-Germain mit den "dramatischen" Bruttoschulden des Klubs, rund 1,35 Milliarden Euro, begründet. Piqué hatte bereits angekündigt, dass auch die drei stellvertretenden Kapitäne - neben Alba noch Sergio Busquets und Sergi Roberto - auf einen Teil ihres Salärs verzichten wollen. "Das ist hier eine Familie, wir ziehen alle am einem Strang", beteuerte Piqué. Nur so hat der katalanische Klub die Verstärkungen Eric García und Memphis Depay für die neue Saison finanzieren können. Die spanische Profiliga legt für ihre 42-Profi-Vereine mittlerweile Gehaltsobergrenzen fest, die zuletzt aufgrund der Folgen der Pandemie für fast alle Klubs massiv gesenkt wurden. Der FC Barcelona muss dabei mit einer Senkung um 35 auf 347 Millionen zurechtkommen.

© SZ vom 25.08.2021 / dpa
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