Spanien Acht Spiele Sperre für Diego Costa

Diego Costa (2.v.r.) wird für acht Spiele gesperrt.

(Foto: AFP)

Der Stürmer von Atlético Madrid muss nach seiner heftigen Schiedsrichterbeleidigung pausieren. Der frühere Dortmunder Chefscout Mislintat hat offenbar einen neuen Job.

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Spanien, Atlético Madrid: Stürmer Diego Costa von Atletico Madrid ist von der spanischen Fußball-Liga für acht Spiele gesperrt worden. Damit ist die Saison bei noch sieben ausstehenden Spielen für den 30 Jahre alten spanischen Nationalspieler vorzeitig beendet. Costa hatte bei der Niederlage (0:2) im Topspiel beim Tabellenführer FC Barcelona in der 28. Minute wegen Schiedsrichterbeleidigung die Rote Karte gesehen. Nach seinem Platzverweis beschimpfte er den Unparteiischen Jesus Gil Manzano weiter. Atletico hat als Tabellenzweiter bei elf Punkten Rückstand auf die Katalanen nur noch theoretische Chancen auf die Meisterschaft.

Bundesliga, Stuttgart: Der abstiegsbedrohte Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart ist auf der Suche nach einem Sportdirektor offenbar fündig geworden. Wie Medien berichten, soll der ehemalige Dortmunder Chefscout Sven Mislintat das Team um Sportvorstand Thomas Hitzlsperger verstärken. Die Verpflichtung des 46-Jährigen stehe demnach kurz vor dem Abschluss. Mislintat soll künftig hauptverantwortlich für Transfers sein und unabhängig von der Ligazugehörigkeit bei den Schwaben unterschreiben.

Zuletzt war Mislintat als "Head of Recruitment" beim FC Arsenal in der englischen Premier League tätig, hatte die Londoner aber wegen klubinterner Umstrukturierungen Anfang Februar schon nach 14 Monaten wieder verlassen. Zuvor hatte er sich bei Borussia Dortmund durch die Verpflichtungen von hochtalentierten Spielern wie Shinji Kagawa, Pierre-Emerick Aubameyang, Ousmane Dembele oder Jadon Sancho großes Ansehen erarbeitet. In der Bundesliga liegt der VfB mit 21 Punkten auf dem Relegationsrang 16, der FC Augsburg auf dem ersten Nichtabstiegsplatz ist bereits vier Punkte entfernt.

Bundesliga, Jovic: Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt darf im Fall der Qualifikation für die Champions League auf einen Verbleib von Stürmer Luka Jovic hoffen. "Luka hat zwar Anfragen. Die aus Barcelona gibt es. Aber er hat kein Interesse. Er weiß nicht, ob er da Fußball spielen kann", sagte Jovic' Vater Milan der Bild-Zeitung: "Er will mit der Eintracht in die Champions League und weiterhin bleiben."

Die Frankfurter haben den Stürmer vom portugiesischen Rekordmeister Benfica Lissabon ausgeliehen. Die Verantwortlichen des Pokalsiegers, der am Donnerstagabend im Viertelfinal-Hinspiel der Europa League bei Benfica antreten muss (21 Uhr/RTL und DAZN), werden die Kaufoption in Höhe von angeblich zwölf Millionen Euro ziehen und könnten den 21 Jahre alten Serben direkt für ein Vielfaches dieser Summe weiterverkaufen.

2. Liga, Köln: Im Anschluss an das 4:4 (2:1) im turbulenten Zweitliga-Duell zwischen dem Spitzenreiter 1. FC Köln und dem abstiegsbedrohten Gastgeber MSV Duisburg geriet der Sport nur wenige Sekunden nach dem Abpfiff zur Nebensache. Ein vom FC offiziell kommunizierter "tragischer Notfall" im direkten Umfeld der Kölner Mannschaft überschattete das Nachholspiel, beide Teams verzichteten anschließend auf Interviews und die obligatorische Pressekonferenz. Die Rheinländer baten um Verständnis, dass sie zunächst keine weiteren Details bekannt gaben.

Zuvor hatten es die Kölner verpasst, den Vorsprung auf den Relegationsplatz auf zwölf Punkte auszubauen. Dennoch haben sie weiterhin beste Chancen auf den Aufstieg. Am kommenden Montag empfangen die Kölner (58 Punkte) den Tabellenzweiten und Mitabsteiger Hamburger SV (51) zum Spitzenspiel. Die Duisburger führten durch Treffer von Moritz Stoppelkamp (2.) und Lukas Fröde (29.) bei einem Gegentor von Jhon Cordoba (24.) zur Halbzeit 2:1. Danach drehten Louis Schaub (47.), erneut Cordoba (53.) und Simon Terodde (54.) mit drei Treffern in rund sieben Minuten das Spiel. Allerdings verhinderten erneut Stoppelkamp (71.) und Kevin Wolze (81.) mit einem traumhaften Freistoß den siebten Kölner Sieg in Serie.

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