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Snowboard:Frühere Weltmeisterin von Lawine getötet

Die ehemalige Snowboard-Weltmeisterin Julie Pomagalski, 40, ist am Dienstag bei einem Lawinenabgang in der Schweiz ums Leben gekommen. Dies bestätigte das Nationale Olympische Komitee Frankreichs am Mittwoch. Pomagalski gehörte zu einer Gruppe von vier Freeridern, die am 2961 Meter hohen Gemsstock bei Andermatt im Kanton Uri von einem abgehenden Schneebrett überrascht wurde. Dies habe sich aus noch ungeklärten Gründen gelöst, teilte die örtliche Polizei mit. Pomagalski war Weltmeisterin im Snowboardcross 1999 und Weltcup-Gesamtsiegerin 2004 in dieser Disziplin. Sie und ein weiteres Mitglied der Gruppe wurden nach Angaben der Behörden "komplett verschüttet". Eine dritte Person habe sich befreien können und "leichte" Verletzungen erlitten. Bei dem zweiten Todesopfer handelt es sich angeblich um Bruno Putelli, einen renommierten Bergführer aus dem ehemaligen Olympiaort Albertville. Der Gemsstock südlich von Andermatt ist bei Freeridern wegen seiner schneereichen und steilen Hänge beliebt.

© SZ vom 25.03.2021 / sid
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