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Skispringen - Willingen (Upland):Kunstschnee taut weg: Verein muss für Skispringen nachkaufen

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Willingen (dpa/lhe) - Für das Weltcup-Skispringen im nordhessischen Willingen muss nun doch Schnee nachgekauft werden. Rund 1000 Kubikmeter des erzeugten Kunstschnees seien weggeschmolzen, sagte Bernd Saure, Sprecher des Ski-Clubs Willingen, am Montag: "Das Wetter war zu schlecht, Sturmböen und Dauerregen haben am Schnee gefressen." Deshalb habe man Kunstschnee aus einer Skihalle in Neuss (Nordrhein-Westfalen) bestellt, der am Montagabend in Willingen eintreffen sollte. Zuvor hatte der Privatsender Hit Radio FFH darüber berichtet.

Rechtzeitig zur Abnahme am Donnerstag soll die Mühlenkopfschanze aber fertig präpariert sein. "Das wollen wir auf jeden Fall sicherstellen", erklärte Saure. Vor knapp eineinhalb Wochen hatte der Ski Club Willingen eigentlich schon grünes Licht für das Skispringen gegeben. Man habe während der Kälteperiode genug Kunstschnee für den vom 7. bis 9. Februar stattfindenden Wettbewerb erzeugen können.

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