Wer Philipp Raimund näher kennenlernen wollte, der konnte sich an diesem Wochenende einfach mal den Weltcup in Klingenthal im Fernsehen oder an der Schanze anschauen. Raimund ist dort wieder skigesprungen, am Samstag ist er auch wieder auf dem Treppchen gelandet, als Dritter. Auf Platz zwei und drei flog Raimund vor einer knappen Woche in Wisła, Anfang Dezember gewann er Bronze in Falun. Der Hille, wie ihn schon seine kleine Schwester nannte, weil ihr der Name Philipp als sehr junges Mädchen nicht über die Lippen kommen wollte, hat jedes Mal wieder druckreife Sätze gesagt. Und so langsam schlüpft er unweigerlich immer weiter in die Mitfavoritenrolle für die Vierschanzentournee. Nur noch etwas mehr als drei Wochen sind es, dann reist dieses Völkchen wieder von Oberstdorf nach Garmisch, nach Innsbruck und nach Bischofshofen.
Philipp RaimundDer Skispringer, der Höhenangst hat
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Während die etablierten DSV-Adler schwächeln, fliegt Philipp Raimund pünktlich zur Vierschanzentournee in die Weltspitze – wäre da nicht die latente Gefahr eines Kontrollverlusts.
Von Sebastian Winter
