MeinungWintersport im Maracanã?Die Zukunft liegt am Zuckerhut

Kommentar von Korbinian Eisenberger

Lesezeit: 2 Min.

Jesus Christus! Soll es künftig im Maracanã-Stadion in Rio de Janeiro Skisprung-Wettbewerbe geben? Geht es nach dem italienischen Fis-Funktionär Sandro Pertile, dann ja.
Jesus Christus! Soll es künftig im Maracanã-Stadion in Rio de Janeiro Skisprung-Wettbewerbe geben? Geht es nach dem italienischen Fis-Funktionär Sandro Pertile, dann ja. (Foto: Buda Mendes/Getty Images)

Fis-Renndirektor Sandro Pertile will die Skispringer künftig in Brasilien und Dubai um Weltcuppunkte fliegen sehen. Die Idee klingt irre, ist aber gar nicht so schlecht.

Die Skisprungprofis Ryoyu Kobayashi und Andreas Wellinger sollen ihre Schanzenduelle künftig im Maracanã-Stadion in Rio de Janeiro austragen? Zuckerhut statt Pulverschnee? Zugegeben, die Idee des Skisprungvisionärs Sandro Pertile klingt zunächst alles andere als naheliegend, allein schon weil zwischen dem Maracanã und Wellingers Heimat Weißbach bei Schneizlreuth 9950 Kilometer Luftlinie Distanz liegen. Nur liegt und fällt in Weißbach, Garmisch oder Bischofshofen trotz all der schönen Schanzen immer seltener besagter Pulverschnee. Deswegen ist diese Sache mit dem Zuckerhut eine Anhörung wert.

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