SkispringenAm Rekord vorbeigeflogen

Nozomi Maruyama, 27, japanische Skispringerin, hat einen Rekord ihrer weitaus berühmteren Kollegin Sara Takanashi verfehlt. Eindrucksvoll sind ihre Flüge von den Schanzen aber allemal. Drei Springen nacheinander gewann Maruyama in diesem Herbst bereits, auch in Falun in Schweden war sie am Freitag auf der Normalschanze noch die Beste. Dann riss am Sonntag die Serie auf der Großschanze: Maruyama wurde Zweite, sie landete nach 122,5 und 129 Metern. Durch einen weiteren Sieg hätte sie die Bestmarke von Takanashi eingestellt, die 2013 die ersten vier Saisonspringen gewonnen hatte und nun, inzwischen 29 Jahre alt, Vierte wurde.

Den Wettbewerb vom großen Bakken gewann bei Schneetreiben vor wenigen Zuschauern Doppelweltmeisterin Nika Prevc aus Slowenien, die beste Athletin des vergangenen Winters: Sie hatte nach 125und 132 Metern wieder Boden unter den Füßen. Die deutschen Skispringerinnen beeindruckten durch ihre Teamstärke. In Falun kam ein Trio unter die besten Zehn: Agnes Reisch aus Isny wurde Fünfte, die siebenmalige Weltmeisterin Katharina Schmid wurde Siebte, auf Platz zehn folgte die WM-Zweite Selina Freitag.

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