Ski alpinWer sind ihre Nachfahrinnen?

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Hilde Gerg (Bronze), Katja Seizinger (Gold) und Martina Ertl (Silber) mit drei sehr bedeutenden Medaillen: Bei den Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano standen alle drei gemeinsam auf dem Podium.
Hilde Gerg (Bronze), Katja Seizinger (Gold) und Martina Ertl (Silber) mit drei sehr bedeutenden Medaillen: Bei den Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano standen alle drei gemeinsam auf dem Podium. DPA

Deutsche Skirennläuferinnen dominierten einst den Weltcup, heute macht der Schneemangel die Auswahl immer geringer.  Wären da nicht Lena Dürr, Emma Aicher – und eine Debütantin namens Ertl.

Von Korbinian Eisenberger

Ein Skistock lässt sich kaum zertrümmern, das unterscheidet ihn vom Tennisschläger, einem sehr beliebten Frustobjekt. Lena Dürr hatte an jenem Februartag 2025 allerdings keinen Tennisschläger zur Hand. Also schleuderte sie notgedrungen ihren Skistock durch die Luft, ehe er unversehrt auf dem kunstschneebedeckten Boden der Tatsachen landete: Der deutschen Skirennfahrerin war kurz zuvor ihr Carvingski samt WM-Medaille entglitten. Ein unnötiger Fehler im Wettbewerb der Team-Kombination kurz vor dem Ziel kostete Dürr und Emma Aicher Ruhm und Ehre. Unforced error, würde man im Tennis sagen, ein nicht erzwungener Fehler, und dann sein Spielgerät malträtieren.

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