Ski nordisch:Riiber bestätigt Triple-Titel - Podest ohne Deutsche

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Wurde Vierter in Seefeld: Kombinierer Eric Frenzel. Foto: Barbara Gindl/APA/dpa (Foto: dpa)

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Seefeld (dpa) - Eric Frenzel und Vinzenz Geiger bekämpften sich leidenschaftlich auf der Zielgeraden von Seefeld, doch die ganz großen Triple-Preise waren da schon vergeben.

Die deutschen Nordischen Kombinierer von Bundestrainer Hermann Weinbuch verpassten beim prestigeträchtigen Triple das Podest und mussten sich mit den Rängen vier (Frenzel) und fünf (Geiger) begnügen. Den Sieg sicherte sich wie im Vorjahr der Norweger Jarl Magnus Riiber, der seinen großen Vorsprung zwar in der Loipe zunächst einbüßte, dann aber doch den Schlussspurt für sich entschied.

Weinbuch haderte über die kompletten drei Tage von Tirol mit dem ersten Sprungtag, an dem die deutschen Kombinierer massiv an Boden verloren hatten. "Leider haben wir den Rucksack noch dabei vom ersten Springen, da waren wir einfach noch zu weit weg", sagte der 60 Jahre alte Coach. "Beim Laufen sind wir sehr stark, da haben wir einiges wieder gut laufen können", sagte Weinbuch. In dieser Hinsicht verliefen Samstag und Sonntag ähnlich. Der von Weinbuch gewünschte "Stockerplatz" blieb erstmals in der Triple-Geschichte aus.

Riiber gewann am Ende vor dem Finnen Ilkka Herola und dem Japaner Akito Watabe, die in der Loipe zunächst zu Norwegens Dominator aufschlossen, sich aber auf den letzten Metern doch geschlagen geben mussten. Der Titelverteidiger, der auch diesen Winter mit seiner Sprung- und Sprintstärke prägt, saß nach den 15 Kilometern platt im Ziel und nahm Glückwünsche entgegen.

Für das deutsche Team stand ohne Podiumsplatzierung immerhin ein starkes Teamergebnis. Hinter Frenzel und Geiger platzierten sich auch Fabian Rießle (Rang sieben) und Johannes Rydzek (Neunter) unter den besten Zehn. Gut drei Wochen vor Beginn der Heim-Weltmeisterschaft in Oberstdorf zählen die Kombinierer definitiv wieder zum erweiterten Favoritenkreis. So dominant, wie früher Frenzel und Rydzek auftraten, ist inzwischen aber längst der Norweger Riiber, der am Wochenende auch sein Polster im Gesamtweltcup vergrößerte.

© dpa-infocom, dpa:210131-99-244666/3

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