Hat er. Aber diesmal nicht. Diesmal fährt er im ersten Durchgang die zweitschnellste Zeit und behält auch im zweiten, extrem spannenden Lauf die Nerven. Die Österreicher am Hang verstummen fast, weil der Deutsche so gut unterwegs ist. Als er die Ziellinie überquert, dauert es nur kurz, ehe der 28-Jährige weiß: Führung, Silber sicher, der größte Augenblick der Karriere. Erschöpfung und Emotionen drücken Neureuther in die Knie, er schreit seine Freude heraus. Nur geschlagen von Marcel Hirscher gewinnt der Partenkirchner die Silbermedaille.

Bild: Alexander Hassenstein/Getty Images 16. März 2019, 16:532019-03-16 16:53:40 © SZ.de/tbr/ebc