Es gab schon einfachere Zeiten für die Branchenvertreter des Ski-Weltcups. Immer höhere Temperaturen, immer weniger Schnee: Kaum eine andere Sportart ist so stark vom Klimawandel betroffen wie der alpine Skirennsport. Die Profis mussten ihre Daseinsberechtigung zuletzt bisweilen regelrecht verteidigen. Womöglich wurde zu häufig mit dem Finger auf die Skiszene gezeigt, weil Schneekanonen und weiße Kunstschneeschleier auf grün-braunen Hängen eben einfacher zu identifizieren sind als etwa der Flutlichtverbrauch von Fußballstadien oder die irrsinnigen Flugkilometer der Formel-1-Flotte. Manchmal allerdings, daran ist kaum zu rütteln, macht sich die Skigemeinde selbst das Leben schwer.
MeinungSki alpinDie Skisaison sollte später im Jahr starten
Kommentar von Korbinian Eisenberger
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A bisserl was geht immer: Von Schneekanonen produzierte Schneehaufen, hier auf einer grünen Skipiste am Tegelberg bei Hohenschwangau.
Karl-Josef Hildenbrand/dpaIn Europa schneit es später, dafür kann im Frühjahr länger Skigefahren werden. Der Kalender des alpinen Skiweltcups sollte sich diesen Gegebenheiten anpassen.
