Am Sonntag, nach 14 Sekunden Fahrt, bekam Emma Aicher eine Warnung, die noch viel wert sein könnte. Der lange Super-G von St. Moritz ist einer der anspruchsvollsten der Saison, mit engen Kurven, vielen Wellen und hoher Geschwindigkeit. Der Startabschnitt allerdings ist eher unscheinbar, solange man nicht eine kleine Welle übersieht, wie Aicher: Die 22-Jährige verlor das Gleichgewicht und fand sich kurz darauf im Schnee in der Schweizer Sonne wieder, die Skier auf dem Rücken und das Gesicht zwischen den Armen vergraben.
Skifahrerin Emma AicherAngekommen in der Weltspitze
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Mit ihrem Abfahrtssieg in St. Moritz beweist Emma Aicher, dass sie um die großen Titel mitfährt. Dabei unterscheidet sie sich in ihrer Art deutlich von Konkurrentinnen wie Lindsey Vonn oder Sofia Goggia.

Emma Aicher bei der Ski-WM:Weltmeisterin in Understatement und Bodenständigkeit
Emma Aicher rast bei der WM-Abfahrt mit der höchstmöglichen Startnummer 30 auf Rang sechs und verpasst knapp die erste deutsche Medaille. Was wäre, wenn sie mehr Losglück gehabt hätte? Über eine Frau, die auf Jammerei verzichtet.
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