Skifahrerin Emma AicherAngekommen in der Weltspitze

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Die Sonne lacht mit: Am Samstag war Emma Aicher noch hocherfreut zu sehen in St. Moritz, nachdem sie die Abfahrt gewonnen hatte.
Die Sonne lacht mit: Am Samstag war Emma Aicher noch hocherfreut zu sehen in St. Moritz, nachdem sie die Abfahrt gewonnen hatte. (Foto: Jean-Christophe Bott/Keystone/dpa)

Mit ihrem Abfahrtssieg in St. Moritz beweist Emma Aicher, dass sie um die großen Titel mitfährt. Dabei unterscheidet sie sich in ihrer Art deutlich von Konkurrentinnen wie Lindsey Vonn oder Sofia Goggia.

Von Felix Haselsteiner

Am Sonntag, nach 14 Sekunden Fahrt, bekam Emma Aicher eine Warnung, die noch viel wert sein könnte. Der lange Super-G von St. Moritz ist einer der anspruchsvollsten der Saison, mit engen Kurven, vielen Wellen und hoher Geschwindigkeit. Der Startabschnitt allerdings ist eher unscheinbar, solange man nicht eine kleine Welle übersieht, wie Aicher: Die 22-Jährige verlor das Gleichgewicht und fand sich kurz darauf im Schnee in der Schweizer Sonne wieder, die Skier auf dem Rücken und das Gesicht zwischen den Armen vergraben.

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