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Skeleton:Lölling rettet sich ins Ziel

Jacqueline Lölling hat beim Weltcupfinale der Skeletonfahrerinnen ihren großen Vorsprung in der Gesamtwertung äußerst knapp ins Ziel gebracht. Die 25-Jährige von der RSG Hochsauerland belegte am Sonntag im achten und letzten Lauf in Sigulda/Lettland Platz acht und gewann die große Kristallkugel mit 1632 Punkten vor der Österreicherin Janine Flock (1614). Sigulda-Siegerin Jelena Nikitina aus Russland, die mit 51,85 Sekunden im ersten Lauf einen Bahnrekord aufgestellt hatte, konnte sich mit dem EM-Titel trösten. Die Europameisterschaft wurde innerhalb der beiden Weltcup-Läufe ausgetragen.

Neben den Skeletonfahrern trugen auch die Bobsportler in Sigulda ihre EM aus - und erneut waren die deutschen Schlittenfahrer erfolgreich: Christoph Hafer und Christian Hammers (Bad Feilnbach/Wiesbaden) gewannen Bronze im Zweier. Es gewannen die Lokalmatadoren Oskars Kibermanis und Matiss Miknis vor den Schweizern Simon Friedli und Gregory Jones. Die beiden Läufe waren zugleich Abschluss der Weltcupsaison. Francesco Friedrich (Oberbärenburg) hatte, nachdem er sich am Samstag vorzeitig den Gesamtweltcup im kleinen Schlitten gesichert hatte, auf einen Start am Sonntag verzichtet, um sich bereits auf die am kommenden Donnerstag, 20. Februar, beginnende Heim-WM in Altenberg vorzubereiten.

© SZ vom 17.02.2020 / DPA
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