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Skeleton:Kopfüber zu Punkten

Weltcup in Lake Placid

Jacqueline Lölling.

(Foto: Hans Pennink/dpa)

Die deutschen Skeletonpiloten haben ihre guten Leistungen fortgesetzt, und den Aufschwung der Kopfüber-Fahrer des Verbandes BSD unterstrichen. Beim zweiten Wochenende des Weltcups in Lake Placid im US-Bundesstaat New York fuhren sie zwei Podiumsplätze ein. Die Olympia-Zweite Jacqueline Lölling (im Bild) kam auf Rang zwei, der 21-jährige Felix Keisinger aus Königssee wurde Dritter. Lölling hatte bereits das Auftaktrennen vor einer Woche gewonnen, nun musste sie sich nur der Russin Elena Nikitina geschlagen geben. Nach zwei Läufen hatte die Gesamtsiegerin der Vorsaison 1,12 Sekunden Vorsprung auf Lölling. Weltmeisterin Tina Hermann aus Königssee kam auf Rang sechs. "Ich hätte gerne an den Sieg von letzter Woche angeknüpft, aber für einen Sieg sind mir heute zu viele Fehler passiert, gerade im zweiten Lauf", sagte Lölling, die beim nächsten Weltcup Anfang Januar in Winterberg auf ihrer Heimbahn als Gesamtführende an den Start gehen wird. Keisinger schaffte es zum ersten Mal auf einen Podestplatz im Weltcup. Der Junioren-Weltmeister vom WSV Königssee setzte sich knapp vor Axel Jungkh, der vor einer Woche das Auftaktrennen an selber Stelle gewann. Den Sieg sicherte sich der Russe Alexander Tretjakow vor dem sechsfachen Weltmeister Martins Dukurs aus Lettland.

© SZ vom 16.12.2019 / sid
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