Sieben Kurven in MonacoMourinho im Formel-1-Tunnel

Der Fußballtrainer möchte mit Fußball nicht belästigt werden, Jenson Button will in Sitze pinkeln und Fernando Alonso fährt gar nicht Formel 1 - und bleibt trotzdem liegen. Die Geschichten des Rennwochenendes.

Jenson Button

Natürlich war das eine irre Woche für Jenson Button am Partyhafen von Monte Carlo. Erstmals seit dem vergangenen Spätherbst saß der Weltmeister von 2009 wieder in einem Rennwagen der Formel 1. Als reaktivierter Aushilfsfahrer für den zweimaligen Weltmeister Fernando Alonso, der lieber beim 500-Meilen-Rennen in Indianapolis an den Start ging. Und weil sich die Rennserie ein neues Reglement gegeben hatte vor der Saison, war ja selbst für den erfahrenen Button alles neu: breitere Reifen, breitere Autos, und dann diese herrlichen Bremsen, die es Button ganz besonders angetan haben, weil man mit ihnen viel später vor der Kurve abbremsen kann. Er hat vorher ein bisschen im Simulator geübt. Dabei ist er zweimal ins Hafenbecken gestürzt. Hat er erzählt. "Ich pinkel in deinen Sitz", scherzte Button kurz vor Rennstart, als ihm Alonso zugeschaltet wurde. "Pass auf mein Auto auf", funkte der Spanier zurück. Das tat Button nur bis Runde 61. Dann krachte er in den Sauber von Pascal Wehrlein.

Bild: REUTERS 29. Mai 2017, 11:472017-05-29 11:47:32 © Sz.de/schm