Sieben Kurven der Formel 1So uneinsichtig wie Michael Schumacher

Sebastian Vettel rammt Lewis Hamilton rüpelhaft, findet seine Strafe aber unfair. Und Daniel Ricciardo trinkt Champagner aus einem Schuh. Die Höhepunkte des Formel-1-Wochenendes.

Jean Todt

Vom Präsidenten des Automobilweltverbandes Fia hängt ab, ob Sebastian Vettel nach seinem Rammstoß gegen Hamilton mit der Stop-and-Go-Strafe und drei Strafpunkten davonkommt - oder noch härter bestraft wird. Das Urteil der Sportkommissare finden viele zu lasch, einen Boxenhalt gibt es sonst bereits für kleinere Vergehen. Die falsche Annahme, dass Hamilton einen "Bremstest" gemacht habe, hat wohl für mildernde Umstände vor Ort gesorgt. Doch auch eine Disqualifikation Vettels wäre im Ermessen gelegen. Der Heppenheimer liegt momentan bei neun Strafpunkten - noch ein Vergehen, und er wird für ein Rennen gesperrt. Vergangenes Jahr in Mexiko, als Vettel per Funk Max Verstappen und Rennleiter Whiting beleidigt hatte, hatte Ex-Ferrari-Mann Todt Vettel vor schlimmerem bewahrt und "ausnahmsweise" nicht das internationale Sportgericht alarmiert. Wird er es diesmal tun?

Bild: Getty Images 26. Juni 2017, 09:222017-06-26 09:22:32 © SZ.de/sonn/schma/stein