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Sepp Blatter im Interview:"Ich wurde verraten"

Präsidialer Gestus, präsidiales Outfit. Sepp Blatter ist suspendiert. Aber er ist überzeugt: Formal ist er noch Fifa-Präsident.

(Foto: Michael Buholzer/AFP)

Sepp Blatter war Fifa-Präsident, bis er wegen Korruptionsverdachts gesperrt wurde. Ein Gespräch über Verantwortung, seinen Nachfolger und warum er mit sich im Reinen ist.

Von Thomas Kistner

Das Restaurant "Sonnenberg" in Zürich, gleich gegenüber der ehemaligen Fifa- Zentrale. Sepp Blatter gehört hier zu den Stammgästen. Anders als inzwischen im Fußball-Weltverband: Dort wurde er im Dezember 2015 hinaus komplementiert, gesperrt durch das hauseigene Ethikkomitee. Das Verhältnis zu seinem Nachfolger Gianni Infantino? Schlecht kann man es nicht nennen. Es existiert schlicht nicht. Sepp Blatter ist kaltgestellt. Im SZ-Interview spricht der 82-Jährige über die Ermittlungen der Schweizer Bundesanwaltschaft gegen ihn und über die Frage nach seiner eigenen Verantwortung für die vielen Korruptionsaffären im Weltfußball. Und er präsentiert neue Details zur deutschen Affäre um die WM 2006.

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