Die Wasserqualität eines Flusses wird anhand zweier Bakterien gemessen: Escherichia coli, besser bekannt unter der Abkürzung E. coli, und Enterokokken. In der Regel verursachen diese keine Krankheiten, sondern sind – ganz im Gegenteil – Bestandteil einer gesunden Darmflora. Deswegen sind sie gute Indikatoren, denn Wissenschaftler können damit die Konzentration von Darmbakterien in Gewässern bestimmen, ohne im Labor selbst zu erkranken.
Olympische Spiele 2024Warum ist die Seine so dreckig?
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Der Triathlon-Wettbewerb muss verschoben werden. Welche Bakterien im Fluss schwimmen und warum Noroviren das größte Risiko sind, erklärt eine Mikrobiologin aus Paris.
Von Léonardo Kahn, Berlin
