bedeckt München

Segeln:Segler Fischer/Graf überzeugen im Olympia-Revier

Enoshima (dpa/lno) - Die Skiffsegler Tim Fischer und Fabian Graf haben beim Segel-Weltcup im Olympia-Revier von Enoshima mit Platz drei das beste deutsche Ergebnis erzielt. Der 49er-Steuermann vom Norddeutschen Regatta Verein in Hamburg und sein Berliner Vorschoter waren am Samstag als Führende ins Finale gestartet, kenterten aber und kamen erst als Zehnte und Letzte ins Ziel. Zum Sieg segelten im 49er die Briten James Peters und Fynn Sterritt vor den Österreichern Benjamin Bildstein und David Hussl.

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Enoshima (dpa/lno) - Die Skiffsegler Tim Fischer und Fabian Graf haben beim Segel-Weltcup im Olympia-Revier von Enoshima mit Platz drei das beste deutsche Ergebnis erzielt. Der 49er-Steuermann vom Norddeutschen Regatta Verein in Hamburg und sein Berliner Vorschoter waren am Samstag als Führende ins Finale gestartet, kenterten aber und kamen erst als Zehnte und Letzte ins Ziel. Zum Sieg segelten im 49er die Briten James Peters und Fynn Sterritt vor den Österreichern Benjamin Bildstein und David Hussl.

Die Kenterung in einer heftigen Böe schmälter die insgesamt herausragende Leistung des deutschen Duos nicht, das 2018 WM-WM-Bronze gewonnen hatte. "Wir haben gezeigt, dass wir Medaillenkandidaten sind, wenn wir zu den Spielen geschickt werden. Die Bedingungen liegen uns sehr gut", sagte Fischer, dessen Team zu den Auhängeschildern in der deutschen Paradedisziplin 49er gehört.

Fischer/Graf zählen wie die studienbedingt immer noch pausierenden Rio-Bronzemedaillen-Gewinner Erik Heil/Thomas Plößel (Berlin) und die Kieler Justus Schmidt/Max Boehme zu den drei stärksten deutschen 49er-Crews, von denen aber nur eine die Olympia-Fahrkarte lösen kann.

Die nationale Ausscheidung im Kampf um das Enoshima-Ticket für die Skiffsegler beginnt mit der 49er-Weltmeisterschaft in der ersten Dezember-Woche in Auckland, wird im Februar bei der WM 2020 im australischen Revier von Geelong fortgesetzt und endet Anfang Mai mit dem Regatta-Klassiker Trofeo Princesa Sofía vor Mallorca.

Lesen Sie mehr zum Thema

Zur SZ-Startseite