Sebastian Vettel im Interview "Mein Traum ist nicht fertig"

Endlich mal ganz allein auf einer Couch: "Wir Fahrer kämpfen um jede freie Minute, gerade am Wochenende", sagt Sebastian Vettel.

(Foto: Charles Coates/Getty)

Vor dem Start am Hockenheimring erklärt Sebastian Vettel, warum die Fahrer kaum noch miteinander reden, was er noch erreichen will - und weshalb er lieber wieder mit einem Gangknüppel schalten würde.

Interview von Philipp Schneider

SZ: Herr Vettel, wann haben Sie sich zuletzt so richtig geärgert?

Sebastian Vettel: (überlegt eine Weile) Geärgert?

Sozusagen wütend gewesen?

Geärgert ... geärgert ... geärgert ...

Vielleicht als Ihnen Max Verstappen ...

Ach, jetzt weiß ich! Am Samstag im Qualifying in Spielberg.

Als Sie zur Strafe um drei Plätze versetzt wurden, weil Sie Carlos Sainz auf seiner schnellsten Runde behindert haben, obwohl der ja nicht einmal um die Weltmeisterschaft fährt?

Ich glaube, dass wir generell aufpassen müssen, dass wir ...

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