Schwimmen - Saarbrücken:Saarland fördert Ausbildung von Schwimmlehrern

Corona
Auf einem Startblock steht ein Warnkegel vor einem leeren Becken. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild (Foto: dpa)

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Saarbrücken (dpa/lrs) - Der saarländische Sportminister Klaus Bouillon (CDU) will ab Mitte Mai Schwimmbäder von Kommunen anmieten, um so die Ausbildung von Schwimmlehrern voranzutreiben. "Derzeit verhandle ich mit vier Bürgermeistern", teilte er am Dienstag in Saarbrücken mit. Ziel sei es, die Zeit zu nutzen, bis die Bäder wieder öffnen dürfen und dann möglichst vielen Kindern die Möglichkeit zu geben, schwimmen zu lernen.

Aufgrund der Pandemie habe sich das Problem verschärft, weil die Bäder seit einem Jahr geschlossen seien und auch keine Kurse mehr stattfänden. Mit einem Förderprogramm will Bouillon die Ausbildung von Kindern attraktiver machen und Familien finanziell entlasten. "Aber wenn wir Kinder schulen wollen, brauchen wir Leute, die sie ausbilden", sagte der Minister. Dafür gebe das Land 50 000 Euro.

Mit weiteren 200 000 Euro, umgerechnet auf 75 Euro pro Kind, sei man in der Lage, 2500 Kinder zu schulen. Derzeit würden Zeitpläne für etwa 230 bis 250 Kurse erarbeitet. "Wenn wir die richtig verteilen auf die Bäder, kann man das organisieren", sagte Bouillon. Das Entscheidende sei jedoch, dass es derzeit noch nicht genügend Schwimmlehrer gebe. Seine persönliche Einschätzung sei, dass die Freibäder je nach Pandemie-Lage ab Juni wieder unter entsprechenden Hygienebedingungen geöffnet werden könnten.

© dpa-infocom, dpa:210427-99-373802/2

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