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Schwimmen:Erster Deutscher unter 59 Sekunden

Schwimmen - Olympia-Qualifikation

Mit Olympia-Norm und neuem Rekord: Fabian Schwingenschlögl in Heidelberg.

(Foto: Uwe Anspach/dpa)

Fabian Schwingenschlögl schwimmt über 100 Meter Brust deutschen Rekord - der alte stammt noch aus der Ära der Hightech-Anzüge. Auch über 200 Meter Schmetterling fällt eine Bestmarke.

David Thomasberger und Fabian Schwingenschlögl haben zum Start in die finale Olympia-Qualifikation der Schwimmer jeweils in deutscher Rekordzeit angeschlagen. In Heidelberg unterbot der Leipziger Thomasberger am Samstag im Vorlauf in 1:55,51 Minuten nicht nur die Olympianorm über 200 Meter Schmetterling (1:56,30), sondern auch den fast drei Jahre alten deutschen Rekord von Ramon Klenz (1:55,76). Im Finale verbesserte er diesen auf 1:55,04 Minuten.

Sein Kollege Schwingenschlögl aus Neckarsulm blieb im Vorlauf über 100 Meter Brust unter der Olympianorm, im Finale unterbot er dann den deutschen Rekord. In 58,95 Sekunden ist er der erste Deutsche, der unter 59 Sekunden anschlug. Den bisherigen Rekord schwamm Hendrik Feldwehr in 59,15 Sekunden im Jahr 2009. Damals waren noch Hightech-Anzüge erlaubt.

Die Berlinerin Leonie Kuhlmann erreichte die Olympianorm über 400 Meter Freistil. "Nach einer langen Zeit ohne Wettkämpfe war das ein starker erster Tag", sagte Bundestrainer Hannes Vitense. Bis zum 18. April laufenden Qualifikationszeitraum muss die Normzeit geschafft werden. Acht deutsche Schwimmer mit Doppel-Weltmeister Florian Wellbrock an der Spitze sich bereits durch ihre Vorleistungen in den vergangenen Jahren qualifiziert.

© SZ/dpa/ska
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