Schwimmen:Mammutprogramm bei Kurzbahn-Weltcup in Berlin

Der Kurzbahn-Weltcup im Schwimmen und der Weltcup im Wasserspringen locken von diesem Donnerstag bis Sonntag 13 Olympiasieger und 44 Weltmeister nach Berlin. Schwimmer aus 57 Nationen haben für die Mammutveranstaltung gemeldet - ein neuer Rekord. Beim Wasserspringen sind Athleten aus 13 Ländern vertreten. Welt- und Europameister Thomas Ceccon führt das italienische Team an; für den Ukrainer Mykhailo Romanchuk, den Olympiadritten von Tokio über 1500 Meter Freistil, der seit Ausbruch des Krieges in seiner Heimat in der Magdeburger Trainingsgruppe um Florian Wellbrock trainiert, ist der Berliner Weltcup fast ein Heimspiel. Gleiches gilt für seinen Landsmann Andriy Govorov, der Weltrekordler über 50 Meter Schmetterling trainiert seit diesem Frühjahr in Wiesbaden.

Wellbrock selbst sagt: "Auf so einen hochwertigen Wettkampf in der Heimat freue ich mich natürlich. Berlin ist für uns schließlich so etwas wie unser zweites Wohnzimmer." Der Olympiasieger und Weltmeister hat für seine Paradestrecke über 1500 Meter Freistil gemeldet, außerdem über 200 und 400 Meter Freistil gemeldet. Seine Frau Sarah, die sich in der Vorsaison auf ihr Jurastudium konzentriert hatte, bestreitet in der Hauptstadt ihren Comeback-Wettkampf auf internationaler Bühne.

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