Schwimm-EM:Nur vier Freiwasserschwimmerinnen im Ziel: Boy holt Silber

Lea Boy posiert mit ihrer Silbermedaille. (Foto: Marko Drobnjakovic/AP/dpa)

Die deutschen Freiwasserschwimmerinnen sammeln bei der EM weiter Medaillen. Am Freitag holt Lea Boy Silber - in einem nicht ganz normalen Rennen.

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

Belgrad (dpa) - Lea Boy hat in einem ungewöhnlichen Freiwasserrennen über die Mega-Distanz von 25 Kilometern die EM-Silbermedaille gewonnen. Die 24-Jährige musste sich am Freitag nur der italienischen Europameisterin Barbara Pozzobon geschlagen geben. Boy schlug nach 5:28:39,6 Stunden an und war damit gut drei Minuten langsamer als die Siegerin.

Nur sechs Starterinnen hatten auf der Startliste für die lange Distanz gestanden. Vier von ihnen kamen ins Ziel. Bronze ging an Candela Sanchez Lora aus Spanien. 2020 hatte Boy über 25 Kilometer EM-Gold geholt, 2022 wurde sie Vize-Weltmeisterin. „Die äußeren Bedingungen waren heute zwar nahezu perfekt, trotzdem hofft man nach fünf Stunden irgendwann nur noch, dass es bald aufhört“, sagte Boy.

Bei den Titelkämpfen im serbischen Belgrad war es im dritten Rennen die dritte Medaille für die deutschen Freiwasserschwimmerinnen. Zuvor hatte Leonie Beck über die olympischen zehn und über fünf Kilometer Gold gewonnen. Der Wert der EM ist jedoch wenige Wochen vor Olympia schwer einzuschätzen. Wegen der Vorbereitung auf die Sommerspiele lassen viele Topschwimmerinnen und Topschwimmer das Event aus.

© dpa-infocom, dpa:240614-99-399257/2

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