Oh là là! Was die deutschen Schwimmer und Springer in der ersten Woche der Europameisterschaften in Paris erreicht haben, ist ein starker Fingerzeig, auch Richtung Sommerspiele in Los Angeles. Die Freiwasser-Equipe um den wiedererstarkten, neuen dreimaligen Europameister Florian Wellbrock ist Weltspitze, mit viermal Gold und einmal Bronze in sieben Wettbewerben liegt sie klar vor Italien bei dieser EM. Bei der WM in Singapur haben Wellbrock und Co. 2025 gar alle vier möglichen Titel aus dem öligen Meer vor Sentosa Island gefischt. Isabel Gose, eigentlich Beckenexpertin und kommende Woche in Paris auf den langen Freistilstrecken gefordert, hat sich bei der EM mit zweimal Gold ebenfalls als Freiwasserschwimmerin empfohlen.
MeinungDeutschland bei der Schwimm-EMDie Medaillenflut ist trügerisch

Kommentar von Sebastian Winter
Lesezeit: 2 Min.

Doppel-Europameister: Moritz Wesemann gewann bei der Europameisterschaft jeweils Gold im Kunstspringen vom Einmeter- und Dreimeterbrett.
Dimitar Dilkoff/AFPDas deutsche Team gewinnt bei der Schwimm-EM in der ersten Woche 18 Medaillen – das muss aber nicht heißen, dass die Ausbeute bei WM und Olympia ähnlich üppig ausfällt.
