Schwerin (dpa/mv) - Die Volleyballerinnen des SSC Palmberg Schwerin müssen das Europacup-Spiel gegen den Allianz MTV Stuttgart ersatzlos streichen. Wie der Bundesligist am Montag mitteilte, konnte wegen des engen Terminkalenders des Europaverbandes CEV kein neuer Termin gefunden werden: Die Partie werde 3:0 zugunsten von Stuttgart gewertet.
Hintergrund: Bei routinemäßigen Corona-Tests im Vorfeld des CEV-Viertelfinales waren bei mehreren SSC-Spielerinnen positive Testergebnisse aufgetreten, wodurch das Spiel in Stuttgart auf den 9. Februar verlegt wurde. Die Hoffnungen, zum Siel in Schwerin am Donnerstag ein einsatzfähiges Team aufs Feld bringen zu können, zerschlugen sich am Montag.
„Obwohl alle Spielerinnen geimpft sind, kam es zu mehreren Corona-Fällen innerhalb des Teams“, sagte Geschäftsführer Christian Hüneburg. Wegen der Quarantäne-Maßnahmen seit eine Absage des Heimspiels am Donnerstag gegen Stuttgart unumgänglich. „Wir hoffen, dass bei allen Betroffenen milde Verläufe eintreten und sie schnell wieder gesund werden.“
Neben dem Europapokalspiel wurde auch das für Samstag angesetzte Liga-Match des SSC gegen den USC Münster von der Spielleitung der Volleyball Bundesliga coronabedingt abgesagt. Ein neuer Spieltermin steht noch nicht fest.
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