Vielleicht der eine Halbsatz von Dennis Schröder zuerst: „Ja, natürlich verdienen wir einen Haufen Geld, und ich bin dankbar, dieses Leben führen zu können…“, sagte der deutsche Basketballprofi vergangene Woche. 13 Millionen Dollar erhält er in dieser Spielzeit. Aber er bekommt sie nicht von den Toronto Raptors, mit denen er diesen Vertrag vereinbart hatte; nicht von den Brooklyn Nets, wo er die Saison im Oktober begonnen hatte; ebenso wenig von den Golden State Warriors, wohin er Mitte Dezember per Tauschgeschäft geschickt wurde. Und nein, auch nicht von den Utah Jazz, wo er am Donnerstag vorübergehend geparkt wurde. Nur kurze Zeit später wurde er weitergeschickt nach Detroit, er ist deshalb jetzt Spielmacher der Pistons. Und er sagt über das, was passiert ist bei der sogenannten „Trade Deadline“ der NBA: „Es ist ein abgefucktes Geschäft; am Ende des Tages ist es moderne Sklaverei.“
MeinungTrades im US-SportDer Spielertausch der NBA ist unterhaltsam - und ein knallhartes Geschäft
Kommentar von Jürgen Schmieder, Los Angeles
Lesezeit: 3 Min.

Maxi Kleber wird zum Teil des Tauschspektakels in der NBA - nur wegen der finanziellen Balancen. Weltmeister Dennis Schröder spielt diese Saison schon für den dritten Klub. Die „Trade Deadline“ offenbart die ganze Härte des US-Sports.
