Basketballliga NBAHoffnungsfunken für Schröder und die Cavaliers

Körpereinsatz: Dennis Schröder (r.) versucht im dritten Playoff-Spiel, Daniss Jenkins von den Detroit Pistons zu bremsen.
Körpereinsatz: Dennis Schröder (r.) versucht im dritten Playoff-Spiel, Daniss Jenkins von den Detroit Pistons zu bremsen.
Jason Miller/Getty Images via AFP

In den NBA-Playoffs gelingt dem Team aus Cleveland mit Dennis Schröder der erste Sieg. Als Eigner des Bundesliga-Klubs Braunschweiger Löwen muss der Weltmeister dagegen den Abstieg hinnehmen.

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Oklahoma City Thunder stürmt in der NBA weiter Richtung Titelverteidigung. Das Team um den deutschen Center Isaiah Hartenstein gewann auch das dritte Spiel seiner Viertelfinalserie bei den Los Angeles Lakers 131:108 (57:59) und ist nur einen Sieg vom Einzug ins Conference-Finale im Westen entfernt.

Deutlich enger ist die Serie zwischen den Detroit Pistons und den Cleveland Cavaliers, dem Team von Weltmeister Dennis Schröder. Nach zwei knappen Niederlagen gewann Cleveland sein erstes Heimspiel 116:109 (64:48). Schröder steuerte, von der Bank kommend, elf Punkte bei.

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Eine Enttäuschung muss Schröder als Eigentümer des Bundesliga-Klubs Löwen Braunschweig verkraften: Denn seit Donnerstagabend ist der sportliche Abstieg der Niedersachsen besiegelt. Durch einen Sieg gegen den direkten Konkurrenten Heidelberg schickte Aufsteiger Science City Jena sowohl Heidelberg als auch die Löwen in die zweite Liga ProA. Die verbleibenden Saisonspiele sind bedeutungslos.

Mit diesem Szenario hatte vor der Spielzeit kaum jemand in Braunschweig gerechnet. Denn noch in der Vorsaison hatte Braunschweig als Dritter der Hauptrunde in den Playoffs gestanden, im Viertelfinale war gegen Würzburg damals Schluss. „Das ist eine große Enttäuschung – für unsere Fans, unsere Partner, unsere Mitarbeitenden und für uns selbst. Wir haben es in dieser Saison nicht geschafft, die notwendige Konstanz und Leistungsfähigkeit auf das Feld zu bringen“, sagte Löwen-Geschäftsführer Nils Mittmann. Schröder hatte einem möglichen Abstieg bereits im März vorgebaut. „Manchmal muss man durch Dinge durchgehen, um den nächsten Schritt zu machen“, sagte er der Braunschweiger Zeitung: „In meinen Augen sollte man immer versuchen, aus jeder Erfahrung das Positive zu ziehen.“

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