Schlägerei nach DFB-PokalspielPolizei ermittelt gegen Emir Spahic

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Harter Verteidiger: Emir Spahic(rechts) im Spiel gegen Philipp Lahm.
Harter Verteidiger: Emir Spahic(rechts) im Spiel gegen Philipp Lahm. (Foto: Martin Meissner/AP)
  • Emir Spahic soll nach dem Pokal-Aus gegen Bayern München in eine Schlägerei verwickelt gewesen sein.
  • Die Polizei ermittelt gegen den Bayer-Verteidiger.
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Bayer bestätigt Schlägerei von Spahic

Die Polizei ermittelt gegen Emir Spahic vom Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen. Nach dem Pokalspiel gegen Bayern München (3:5 i.E.) soll es zu körperlichen Auseinandersetzungen mit Stadion-Ordnern gekommen sein. "Es ist Strafanzeige erstattet worden. Wir ermitteln in alle Richtungen", sagte Stefanie Becker von der Pressestelle der Polizei Leverkusen zu dem Vorfall ohne dabei Namen zu nennen. Bayer-Kommunikationschef Meinolf Sprink bestätigte aber, dass es nach dem Spiel zu einer "körperlichen Auseinandersetzung zwischen Ordnern und einer Gruppe um Emir Spahic" gekommen sei.

Nach dem Spiel wollten sich offenbar Freunde von Spahic Zugang von der Westtribüne durch den Innenraum der BayArena zur privaten Loge des bosnischen Nationalmannschafts-Kapitäns auf der Osttribüne verschaffen. Der Leverkusener Ordnungsdienst BaySecur wollte der Gruppe aber den Zugang durch den Innenraum verbieten, da offenbar bei den meisten Personen die nötige Zugangsberechtigung fehlte. Infolge einer hitzigen Diskussion gab es anschließend eine kurze Schlägerei, deren genaueren Umstände nun geklärt werden müssen.

Spahic ist schon einmal negativ aufgefallen, vor eineinhalb Jahren würgte er Leverkusens Pressesprecher Dirk Mesch. Spahic stellte damals sein Auto auf einem falschen Parkplatz ab, Mesch parkte es um. Als der Bosnier das erfuhr, wurde er handgreiflich.

Bayer muss Strafe an Uefa zahlen

Darüber hinaus hat der europäische Fußballverband Uefa Bayer Leverkusen zu einer Strafe von 20 000 Euro verurteilt. Fans von Bayer hielten im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinales gegen Atletico Madrid Spruchbänder mit beleidigenden Äußerungen in spanischer Sprache hoch. Leverkusen will versuchen, das Geld bei den Verursachern einzutreiben. Derzeit werte man die Aufzeichnungen der Videokameras aus, sagte Bayer-Geschäftsführer Michael Schade.

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