Zweite LigaMatchball für Schalke

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Nur noch ein Schritt: Schalke-Trainer Miron Muslic bejubelt den Sieg gegen Paderborn mit seiner Mannschaft.
Nur noch ein Schritt: Schalke-Trainer Miron Muslic bejubelt den Sieg gegen Paderborn mit seiner Mannschaft.
Swen Pförtner/dpa

Schalke dreht 0:2-Rückstand gegen Mitbewerber Paderborn und macht einen großen Schritt Richtung Rückkehr ins Fußball-Oberhaus.

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Schalke 04 hat das unterhaltsame Zweitliga-Spitzenspiel beim SC Paderborn gewonnen und sich einen ersten Aufstiegs-Matchball erkämpft. Die Mannschaft von Trainer Miron Muslic kam beim ersten Verfolger trotz eines zwischenzeitlichen 0:2-Rückstandes zu einem 3:2 (2:2). Der Spitzenreiter liegt mit 64 Punkten nun sechs Zähler vor den Paderbornern und sieben vor Hannover 96 auf Rang drei. Mit einem Sieg am Samstag gegen Düsseldorf (20.30 Uhr/Sky und RTL) wäre die Rückkehr in die Bundesliga perfekt.

Dejan Ljubicic (im Bild) mit einem Doppelpack (35./83.) und Adil Aouchiche (40.) drehten das Spiel für die Gäste, es war der vierte Ligasieg in Serie für Königsblau. Paderborn, für das Laurin Curda (13.) und Stefano Marino (26.) die Treffer erzielten, verpasste derweil einen großen Schritt in Richtung Liga eins. Der Vorsprung auf Hannover beträgt nur einen Zähler, die SV Elversberg folgt mit zwei Punkten Rückstand. „Wir freuen uns riesig auf diesen Kracher und haben bewiesen, dass wir in diesen Spielen bestehen können“, hatte Muslic vor der Begegnung betont. Und seine Mannschaft begann mit Offensivdrang.

Beim wohl letzten Auftritt ohne Edin Dzeko – der Starstürmer soll nach seiner Schulterverletzung gegen Düsseldorf in den Kader zurückkehren – vergab dessen Vertreter Moussa Sylla aus guter Position (5.). Besser machte es auf der anderen Seite Curda, der mit einem sehenswerten Volley traf. Paderborn bekam Aufwind und legte schnell nach: Nachdem Schalkes Keeper Loris Karius zunächst noch gegen Marino den zweiten Gegentreffer verhindert hatte (24.), war er kurz darauf beim fünften Saisontor des Italieners machtlos. Die Schalke blieben trotzdem ruhig – und kamen mit einem Doppelschlag noch vor der Pause zum Ausgleich. Erst erzielte Ljubicic den Anschlusstreffer, ehe Aouchiche fünf Minuten später zum 2:2 traf. Nach der verrückten ersten Halbzeit flachte die Partie deutlich ab, niemand wollte den entscheidenden Fehler riskieren – bis Ljubicic in der Schlussphase aus kurzer Distanz traf.

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