Schach:König Carlsen überspannt seine Macht

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Schach: Weltmeister Magnus Carlsen bei einem Turnier im Jahr 2021.

Weltmeister Magnus Carlsen bei einem Turnier im Jahr 2021.

(Foto: Olimpik/NurPhoto/Imago)

Betrug oder Hexenjagd? Der Schach-Skandal um Weltmeister Carlsen eskaliert, weil der Norweger eine Partie sofort abbricht. Es wird Zeit, dass er sein Verhalten erläutert.

Kommentar von Johannes Aumüller

Die Bedeutung von Magnus Carlsen für den Schachsport ist nicht hoch genug einzuschätzen. Seit einem Jahrzehnt ist er der mit Abstand beste Spieler des Globus, Erster in der Weltrangliste und Weltmeister - auch wenn er den WM-Titel nun nicht mehr verteidigen will. Und wer behauptet, dass Carlsen, 31, nicht nur der beste aktuelle Spieler sei, sondern gar der beste der bisherigen Schachgeschichte, kann sich gut gerüstet in eine schachfachliche Debatte dazu begeben, wenngleich es selbstredend auch Argumente für andere Namen gäbe.

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