Schach:Ein Betrugsskandal, der die Schachwelt in Aufruhr versetzt

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Schach: Seit mehr als zwei Jahren hatte Magnus Carlsen mit weißen Steinen nicht mehr verloren. Dann kam Hans Niemann (rechts), der bei seinem Triumph laut Carlsen nicht mal sonderlich konzentriert gewirkt habe.

Seit mehr als zwei Jahren hatte Magnus Carlsen mit weißen Steinen nicht mehr verloren. Dann kam Hans Niemann (rechts), der bei seinem Triumph laut Carlsen nicht mal sonderlich konzentriert gewirkt habe.

(Foto: Crystal Fuller/dpa)

Ein 19-Jähriger besiegt den Schachweltmeister, und der wirft seinem Gegner vor, manipuliert zu haben. Damit steht auf einmal ein Thema auf der Agenda, das der Sport lange ignorierte.

Von David Kulessa

1996 begann der Glaube an die menschliche Überlegenheit gegenüber Computern erstmals zu bröckeln. Garri Kasparow, damals der Menschheit bester Schachspieler, besiegte den Superrechner "Deep Blue" in einem Match zwar mit 4:2. Er verlor aber eben auch zwei Partien. Im Jahr drauf unterlag der Russe im Rematch sogar in Gänze - 2,5 zu 3,5.

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