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SC Freiburg:Traumstart verpasst

SC Freiburg - VfL Wolfsburg

Traumstart verpasst, abgeklatscht wird trotzdem: Freiburgs Jonathan Schmid (links) und Christian Günter.

(Foto: Tom Weller/dpa)

1:1 gegen den VfL Wolfsburg: Christian Streichs SC Freiburg macht trotz klarer Überlegenheit und früher Führung wenig aus seinen Chancen - und bleibt so zum fünften Mal in Folge sieglos.

Der SC Freiburg hat einen möglichen Traumstart in der Bundesliga verpasst. Das Team von Trainer Christian Streich kam trotz früher Führung und klarer Überlegenheit gegen den VfL Wolfsburg nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus. Drei Punkte und sogar der Sprung an die Tabellenspitze wären durchaus möglich gewesen. Doch Josip Brekalo (42.) konnte mit einer der wenigen VfL-Gelegenheiten die Führung von Nils Petersen (11.) ausgleichen. "Das tat schon weh heute, aber wir können zufrieden sein", sagte Freiburgs Sportvorstand Jochen Saier bei Sky. Wolfsburg wiederum konnte nur wenig Selbstvertrauen für das letzte Qualifikationsspiel in der Europa League am Donnerstag bei AEK Athen sammeln.

Streich hatte nach dem 3:2-Erfolg in Stuttgart in der Defensive eine Leistungssteigerung gefordert: "Wir müssen brutal verteidigen." Als Stabilisator baute er dafür Rekordeinkauf Baptiste Santamaria im defensiven Mittelfeld ein. Auf der Gegenseite rotierte Oliver Glasner auf gleich sieben Positionen, zusätzlich musste nach dem Aufwärmen Keeper Koen Casteels mit Knieproblemen passen. Die aus den Wechseln resultierende Unsortiertheit nutzte Freiburg vor 3200 Zuschauern gleich bei seiner ersten Ecke. Petersen löste sich am kurzen Pfosten und vollendete unter die Latte. In Folge agierte der SC dominant. Grifo und Günter (28.) ließen Gelegenheiten aus. Nach einer halben Stunde fand der VfL besser in die Partie, aber ohne Torgefahr. Aus dem Nichts traf Brekalo mit einem Freistoß aus 17 Metern, Roland Sallai fälschte in der Mauer unglücklich ab.

Nach dem Seitenwechsel neutralisierten sich beide Teams zunächst. Nach einer Stunde agierte Freiburg dann wieder zwingender. Santamaria (64.) traf aber nur den Pfosten.

© SZ vom 28.09.2020 / SID

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