Als alles vorbei war, machte sich erst einmal eine merkwürdige Stimmung im Freiburger Stadion breit. Das lag nur bedingt daran, dass das Remis gegen den 1. FC Heidenheim sportlich zunächst nicht so recht einzuordnen war. Die Phase der verhaltenen Lautstärke nach dem Schlusspfiff war eher damit zu erklären, dass viele Zuschauer den Eindruck hatten, der eigentliche Höhepunkt des Nachmittags werde erst noch folgen. Und so war es dann auch: Christian Streich, der die ersten Minuten nach Spielschluss mit geröteten Augen allein auf der Bank sitzend verbracht hatte - und angeblich nur über die vielen vergebenen Chancen seiner Mannschaft sinniert hatte -, wurde gemeinsam mit seinem Co-Trainer Patrick Baier ausgiebig gefeiert. Für beide war die Partie gegen Heidenheim (1:1) der letzte Auftritt vor Freiburger Publikum.
SC Freiburg"Mach's gut, Christian"
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Mit Bob Dylan, den Stones und Lobeshymnen selbst vom Gegner: Trainer Christian Streich, der nie im Mittelpunkt stehen will, wird bei seinem letzten Heimspiel in Freiburg angemessen verabschiedet.
Von Christoph Ruf
