Eine knappe Halbzeit lang durfte sich der SC Freiburg im Besiktas-Park zu Istanbul als würdiger Gegner des Favoriten Aston Villa fühlen – dann machten die Engländer dem Traum vom Coup in der Europa League und dem Einzug in die Champions League schonungslos abrupt ein Ende. Ein eiskalter Doppelschlag vor der Pause ließ die Freiburger als das aussehen, als das sie sich jahrelang immer kokett präsentiert haben: als die kleinen Freiburger nämlich, die für so eine glitzernde Fußball-Bühne nicht vorgesehen sind. Für das große Aufbäumen fehlten dem SC in der zweiten Halbzeit die Kraft und die Moral und auch die spielerische Klasse. So sicherte sich Aston Villa mit einem relativ mühelos herausgespielten 3:0-Erfolg die Trophäe der Europa League. Für Freiburg war es ein Finale, das nicht zu Erzählungen von einer Legende taugt. Trösten muss man sich damit, es überhaupt erreicht zu haben. Auch das ist ja ein riesengroßer Erfolg.
Freiburg verliert das Europa-League-FinaleDabeisein ist auch schon viel
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Zwei Treffer kurz vor der Halbzeit beenden die Pokalträume des SC Freiburg. Am Ende steht ein tapferes Schaulaufen und ein 3:0 für Aston Villa, das den Kräfteverhältnissen entspricht.
Von Philipp Selldorf, Istanbul
