Weltsport„Saudi-Arabien betrachtet sich als Macht im Aufstieg“

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Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman und Fifa-Präsident Gianni Infantino beim Boxkampf zwischen Oleksandr Usyk und Anthony Joshua im August 2022.
Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman und Fifa-Präsident Gianni Infantino beim Boxkampf zwischen Oleksandr Usyk und Anthony Joshua im August 2022. (Foto: Bandar Al-Jaloud/AFP)

Saudi-Arabien investiert gigantische Summen in den Sport. Der Islamwissenschaftler Guido Steinberg beschreibt den dahinterstehenden radikalen Umbau des ganzen Landes.

Interview von Barbara Klimke

Guido Steinberg forscht seit 2006 bei der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin. Zuvor war er Referent für internationalen Terrorismus im Bundeskanzleramt. In einer neuen Studie beschreibt er Saudi-Arabien als wichtigste Führungsmacht der arabischen Welt, die ihren politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Einfluss ausbaut. Auch mithilfe des Sports: im Golf, Tennis, Boxen, in der Formel 1 – und natürlich als Ausrichter der Fußball-WM 2034. Jetzt, kurz vor Weihnachten, findet in Dschidda gerade das ATP-Finale der weltbesten U21-Tennisprofis statt.

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