Saisonstart der SkispringerJunge Talente entspannen den Bundestrainer

Es wird wieder geflogen: Im norwegischen Lillehammer starten die Skispringer in die Saison - und zwar in neuen, hautengen Anzügen. Was kann das deutsche Team leisten, wer knackt die Dominanz der Österreicher? Und was macht eigentlich Martin Schmitt? Zehn Fakten zum Weltcup-Start.

Saisonstart der Skispringer – Roter Knopf

Es wird wieder geflogen: Im norwegischen Lillehammer starten die Skispringer in die Saison - und zwar in neuen, hautengen Anzügen. Was kann das deutsche Team leisten, wer knackt die Dominanz der Österreicher? Und wo ist eigentlich Martin Schmitt? Zehn Fakten zum Weltcup-Start.

Von Thomas Hahn

Roter Knopf: Ab der neuen Saison haben die Trainer die Möglichkeit, in die Jury-Entscheidungen einzugreifen. Per sogenanntem Roten Knopf können sie anzeigen, ob der Anlauf im Sinne ihres Springers verändert werden soll. Ob die Neuerung nötig war? Seit die Jury Windverhältnisse, Weite und Anlauflänge mit einer ausgeklügelten Formel zu vergleichbaren Ergebnissen verrechnen kann, ist es für sie leichter geworden, die Wettkämpfe zu führen - da müsste man einen Teil der Verantwortung eigentlich nicht unbedingt an die Trainer weitergeben.

Der deutsche Bundestrainer Werner Schuster (im Bild) ist jedenfalls ein bisschen skeptisch, ob der Rote Knopf wirklich dem Wettkampfablauf dienen wird. "Im Sinne der Sicherheit ist es eine gute Grundidee", sagt Schuster, "aber sie könnte als taktisches Mittel missbraucht werden." Wie eine Art Spielverzögerung, die auch beim Fußball niemand wirklich braucht.

Bild: ddp 23. November 2012, 15:052012-11-23 15:05:58 © SZ.de/ska/holz