Ryder Cup in den USATrump, Kommerz und Schmähgesänge auf die Gäste

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Sehr spezielle Spezialkräfte: US-Präsident Donald Trump, links, und sein Golf spielender Buddy Bryson DeChambeau begrüßen sich auf dem Black Course im Bethpage State Park.
Sehr spezielle Spezialkräfte: US-Präsident Donald Trump, links, und sein Golf spielender Buddy Bryson DeChambeau begrüßen sich auf dem Black Course im Bethpage State Park. Pool/Getty Images via AFP

Der traditionsreiche Ryder Cup zwischen den Golfprofis aus den USA und Europa droht auf Long Island in eine toxische Politshow zu kippen – dafür reicht die bloße Präsenz des US-Präsidenten.

Von Felix Haselsteiner, Farmingdale

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Einen kurzen Moment gab es in dieser Woche, in dem man sich Sorgen machen musste, dass dieser Ryder Cup zu einem Ereignis der Weltpolitik wird. Am Freitagmittag um 12.39 Uhr marschierten vier Golfspieler zum ersten Abschlag des Bethpage Black Course auf Long Island, dem aus Metalltribünen errichteten Zentrum des Golfsports dieser Tage. Die Zweierteams aus den USA und Europa, sie begegneten einer aufgeheizten Menschenmenge, wurden bejubelt, ausgebuht oder sehr ernsthaft beleidigt, davon wird noch zu sprechen sein. Dann allerdings wurden sie beim bedeutungsvollsten Ereignis ihrer Sportart erst einmal zu etwas, was sie, die Spieler, in der fast 100-jährigen Geschichte dieses Turniers noch nie waren: zu Nebendarstellern.

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Ryder Cup
:Golf ist ein elitärer Sport? Nicht in Bethpage

Auf Long Island östlich von New York City findet in dieser Woche der Ryder Cup statt. Über einen Ort, der für eine Golfkultur steht, die in den USA bedroht ist.

SZ PlusVon Felix Haselsteiner

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