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Rummenigge über den FC Bayern:"Dieser Klub lechzt nach der Champions League"

Münchens Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge.

(Foto: AFP)

Vorstandschef Rummenigge unterstreicht die Ambitionen der Bayern - und fordert Trainer Kovac auf, die Münchner Fußball-Philosophie zu pflegen. Julian Alaphilippe fährt bei der Tour ins Gelbe Trikot.

FC Bayern: Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat den Druck auf Trainer Niko Kovac noch einmal erhöht und die Ambitionen der Münchner in der Königsklasse deutlich unterstrichen. "Dieser Klub lechzt nach der Champions League", sagte Rummenigge im neuen Bundesliga-Sonderheft von Sport1. Er habe aber "den Eindruck, dass es von Jahr zu Jahr schwieriger wird, diese Trophäe zu gewinnen. Trotzdem: Die Anstrengung Champions League ist immer wieder die 'Benchmark' und das hat weltweit natürlich eine wahnsinnige Ausstrahlung."

Rummenigge forderte Kovac auf, die Münchner Fußball-Philosophie weiter zu pflegen. "Ich glaube erstmal, dass sich ein Trainer der Spielkultur eines Klubs anpassen muss - und nicht umgekehrt. Jeder Trainer hat seine Präferenzen darüber, wie ein Spieler in seinem System spielen soll. Nur: Am Ende des Tages muss es ein Bayern-System geben, wie es ein Barcelona-System gibt", betonte der Bayern-Boss.

Mit diesem System sei der FC Bayern "über Jahre und mit unterschiedlichen Trainern sehr erfolgreich" gewesen, führte Rummenigge aus, und es "beinhaltete spektakulärsten Fußball. Wir haben damit die Champions League gewonnen, standen damit dreimal im Finale und quasi immer im Halbfinale. Es wird jetzt eine wichtige Aufgabe von Niko Kovac sein, diese Spielkultur mit unserer verjüngten Mannschaft weiter zu kultivieren". Die Bayern waren in der vergangenen Saison im Achtelfinale der Königsklasse am späteren Sieger FC Liverpool gescheitert. Kovac war beim 1:3 im Rückspiel in München eine zu defensive Taktik vorgeworfen worden.

Tour de France: Radprofi Julian Alaphilippe hat die dritte Etappe der 106. Tour de France gewonnen. Der 27-jährige Franzose vom Team Deceuninck-Quick Step siegte auf dem Teilstück zwischen Binche in Belgien und Epernay in der Champagne nach 215 Kilometern. Alaphilippe setzte sich rund 15 Kilometern vor dem Ende ab und verteidigte seinen Vorsprung bis ins Ziel erfolgreich. Alaphilippe übernahm vom Niederländer Mike Teunissen aus dem Team Jumbo-Visma mit dem deutschen Profi Tony Martin (Cottbus) auch das Gelbe Trikot. Im vergangenen Jahr hatte Alaphilippe die Bergwertung der Tour de France gewonnen.

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