Rugby:Fidschi erneut Olympiasieger

Ritual vor dem Anpfiff, von Erfolg gekrönt: Rio-Champion Fidschi ist erneut Olympiasieger im 7er-Rugby. Der kleine Inselstaat aus dem Südpazifik, dessen Spieler sich vor Matchbeginn zum Beten treffen, setzte sich am Mittwoch bei Temperaturen von über 30 Grad mit 27:12 gegen Neuseeland durch. Nach dem Triumph 2016 ist es überhaupt erst das zweite Edelmetall in Fidschis Olympiageschichte. Die Neuseeländer hatten zuvor Großbritannien bezwungen und mussten sich wie vor fünf Jahren mit Silber begnügen. Im kleinen Finale sicherte sich Argentinien durch einen 17:12-Sieg gegen die Briten Bronze. Weder für das Männer-Turnier noch für jenes der Frauen, die ab Donnerstag loslegen, hatte sich ein deutsches Team qualifiziert.

Rugby hatte nach 92-jähriger Unterbrechung 2016 sein Olympia-Comeback gefeiert. Zwischen 1900 und 1924 war die weit verbreitete Variante Rugby Union mit insgesamt 15 Spielern pro Mannschaft im olympischen Programm vertreten. Die "Flying Fijians" (fliegende Fidschianer) hatten bereits vor fünf Jahren in Brasilien mit ihrem unorthodoxen, offensiven Spielstil Begeisterung ausgelöst.

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