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Rudern - Köln:Ruderer beginnen Kampf um olympische Startplätze

Köln (dpa/lnw) - Die Deutschen Ruderer starten in die vorolympische Saison. Mit den nationalen Kleinboot-Meisterschaften an diesem Wochenende auf dem Fühlinger See in Köln beginnt der Kampf um die Rollsitze in den 14 olympischen Wettkampfklassen. Die Rennen in Einer- und Zweierbooten gelten traditionell als erster Gradmesser für die Frühform der DRV-Elite.

Im Mittelpunkt steht das Einer-Duell zwischen dem WM-Sechsten Oliver Zeidler und dem Titelverteidiger Tim Ole Naske (Hamburg). Der Hamburger Naske will dem einstigen Leistungsschwimmer Zeidler aus Ingolstadt den Platz im DRV-Skiff streitig machen. Im Frauen-Einer werden Frieda Hämmerling (Kiel) nach ihrem Sieg beim Vortest vor zwei Wochen in Hamburg gute Chancen auf den Titel eingeräumt.

"Die Meisterschaften sind die entscheidende Grundlage für die Bootsbildung. Jetzt geht es richtig los", sagte Achter-Coach Uwe Bender mit Bezug auf die Rennen im Zweier ohne Steuermann. Als Favoriten gelten die Achter-Weltmeister Torben Johannesen/Johannes Weißenfeld (Hamburg/ Herdecke) und Richard Schmidt/Malte Jakschik (Trier/Castrop-Rauxel).

Neben den Ergebnissen aus Köln dienen auch die Resultate der Internationalen Wedau Regatta in Duisburg (10. bis 12. Mai) den Trainern als Entscheidungshilfe. Bei der EM in Luzern (31. Mai bis 2. Juni) sowie den beiden Weltcups in Posen (21. bis 23. Juni) und Rotterdam (12. bis 14. Juli) wird der letzte Feinschliff für die WM (25. August bis 1. September) in Linz vorgenommen. Beim Saison-Höhepunkt in Österreich werden nicht nur Medaillen, sondern auch Startplätze für Tokio vergeben.

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