Rad-WM in RuandaIm Land der tausend Hügel – und eines Autokraten

Lesezeit: 6 Min.

Ruandas Nationalmannschaft bei einer Trainingseinheit im Jahr 2024.
Ruandas Nationalmannschaft bei einer Trainingseinheit im Jahr 2024. Guillem Sartorio/AFP

Sponsoring für Fußballklubs und enge Bande zur Fifa: Die umstrittene Regierung von Ruanda nutzt den Sport gezielt, um für sich und das Land zu werben. Jetzt steht der vorläufige Höhepunkt an – als Ausrichter der ersten Rad-WM in Afrika.

Von Johannes Aumüller und Paul Munzinger

Rein sportlich gesehen kann man sich kaum einen besseren Ausrichter für eine Straßenrad-Weltmeisterschaft vorstellen als Ruanda. Denn das kleine, aber dicht besiedelte Land im Herzen Afrikas – etwa so groß wie Mecklenburg-Vorpommern, fast zehnmal so viele Menschen – hat nicht nur gute Straßen, viele Hügel und schöne Strecken zu bieten, es ist auch ein echtes Fahrradland. Zu jedem Zeitpunkt des Tages hat man in Ruanda das Gefühl, dass mindestens die Hälfte der 14 Millionen Einwohner unterwegs ist. Und das heißt in den meisten Fällen: mit dem Rad.

Zur SZ-Startseite

Tadej Pogacar bei der Tour de France
:Der müde Dominator

Der Weg zum vierten Tour-Sieg von Tadej Pogacar läuft sehr ungewöhnlich: Der Slowene ist gleichzeitig so stark und so angreifbar wie nie.

SZ PlusVon Johannes Aumüller

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: