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Rodeln:Beruhigt in Kanada

Rodeln-Weltcup in Whistler

Felix Loch.

(Foto: Jonathan Hayward/dpa)

In Sorge sei er nicht gewesen, sagte Felix Loch, aber das erste Podest der Saison beruhigte den Rodel-Rekordweltmeister dann doch. "Ich habe nie daran gezweifelt, dass ich Rodeln kann, aber es war an der Zeit", sagte der Berchtesgadener, nachdem er in Whistler nach seinem verpatzten Saisonstart auf Platz zwei gefahren war. Julia Taubitz verpasste bei den Frauen hingegen das Podest und verlor die Führung im Weltcup. Auf der Olympia-Bahn von 2010 musste sich Loch (im Bild) lediglich dem Russen Roman Repilow geschlagen geben. Der Olympia-Dritte Johannes Ludwig kam auf Platz vier und trug damit ebenfalls zum ersten überzeugenden Ergebnis der deutschen Männer in diesem Winter bei. "Die Vorbereitung war viel besser als unsere Leistungen bei Saisonbeginn, deshalb war es wichtig, jetzt auf dem Podest zu stehen", sagte Loch. Der 30-Jährige, nun Gesamtfünfter, war bei den ersten bei den Weltcup-Stationen nicht über die Plätze sechs und zwölf hinausgekommen. Auch für die deutschen Frauen gab es auf einer der schnellsten Bahnen der Welt einen Podiumsplatz - allerdings nicht durch Hoffnungsträgerin Taubitz. Die WM-Zweite musste sich diesmal mit Platz vier begnügen und rutschte nach dem nicht-olympischen Sprintrennen in der Gesamtwertung auf Platz zwei. Dafür wurde die 20-jährige Anna Berreiter (Berchtesgaden) hinter der Russin Tatjana Iwanowa Zweite und fuhr in ihrem dritten Weltcup-Rennen prompt aufs Podium. Berreiter war durch die Babypause von Olympiasiegerin Natalie Geisenberger ins Team gerückt. Im Duell der Doppelsitzer gewannen diesmal Toni Eggert/Sascha Benecken (Oberhof) vor Tobias Wendl und Tobias Arlt (Königssee).

© SZ vom 16.12.2019 / sid

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