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Todestag von Robert Enke:Was hat sich geändert?

Fussball

Der Fußball mit seinen Ritualen hat Robert Enke nicht krank gemacht, er hat ihm aber auch nicht geholfen, gesund zu werden.

(Foto: Valeria Witters/Witters Sport-Presse-Foto)

Der Suizid des Nationaltorwarts Robert Enke war ein Schock für die Leistungsgesellschaft. Zehn Jahre später zeigt sich, wie viel sie daraus gelernt hat - und wie wenig.

Vor der Uniklinik für Psychiatrie in Heidelberg steht eine meterhohe Eisenskulptur. Ein Mann, so sieht es aus, drückt sich an Stelzen vom Erdboden ab und bewegt sich mit großen Schritten durch die Luft. "Mann ohne Schwerkraft" heißt das Kunstwerk, es ist uneindeutig, vielschichtig. Ist ein Mann ohne Schwerkraft privilegiert, weil er beinahe fliegen kann? Oder vermisst er den Boden unter seinen Füßen, den sicheren Boden? Ist er befreit, oder ist er verloren?

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