Die Bundestierärztekammer (BTK) hat die Entscheidung zur Lockerung der „No-Blood-Rule“ im Springreiten harsch kritisiert und einen klaren Appell an Turniertierärztinnen und -ärzte gerichtet. Diese sollen „Pferden mit Blutspuren im Bereich von Maul, Flanken oder Sporen“ grundsätzlich die Starterlaubnis verweigern, hieß es in einer Stellungnahme. Der Reitsportweltverband FEI hatte vor gut zwei Wochen per Votum bei der Generalversammlung in Hongkong eine Regeländerung beschlossen. Künftig dürfen Springpferde auch dann im Wettbewerb bleiben, wenn bei ihnen Blut zu sehen ist – sofern Tierärzte grünes Licht geben. Dafür erntete die FEI viel Kritik, auch aus Deutschland.