Pferdesport:"Ist es ethisch vertretbar, ein Pferd im Namen des Sports zu schlagen?"

Lesezeit: 4 min

Pferdesport: Zu hohe Schlagzahl: Ross Coakley treibt Dubawi Legend in Iffezheim zum Sieg.

Zu hohe Schlagzahl: Ross Coakley treibt Dubawi Legend in Iffezheim zum Sieg.

(Foto: Frank Sorge/Galoppfoto/Imago)

Der Einsatz der Peitsche im Galoppsport ist höchst umstritten. Experten fordern ein Verbot - dennoch ist sie als "Hilfsmittel" weiterhin erlaubt.

Von Gabriele Pochhammer, Hamburg

Er habe doch gar nichts falsch gemacht, jammerte der 27-jährige irische Jockey Ross Coakley in diesem Frühjahr, nachdem ihm nach seinem Sieg auf der Galopprennbahn in Iffezheim eine Sperre von 23 Tagen aufgebrummt worden war. Hatte er doch. Er hatte die Stute Dubawi Legend im Verlauf des Rennens neun Mal geschlagen - nur fünf Mal waren erlaubt. Vier Schläge auf die Schulter seien ihm mehr oder weniger aus Versehen passiert, erklärte er sinngemäß. Die Trophäe, um die es in Iffezheim traditionell geht, heißt übrigens "Goldene Peitsche". Ausgerechnet.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Beautiful redhead with dog; single
Liebe und Partnerschaft
»Manche Menschen haben große Angst, allein zu sterben«
Two sad teens embracing at bedroom; Trauer
Tod und Trauer
Wie man trauernden Menschen am besten hilft
SZ-Magazin
Frauen
»Ich finde die Klischees über Feministinnen zum Kotzen«
Herfried Münkler im Interview
"Die fetten Jahre sind vorbei"
Arbeitskultur
Du bist nicht dein Job
Zur SZ-Startseite