MeinungRegionalliga-ReformDer DFB darf den Fußball-Osten nicht zerschneiden

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Kommentar von Johannes Aumüller

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Stieg als Meister der vergangenen Saison nicht auf: Lok Leipzig.
Stieg als Meister der vergangenen Saison nicht auf: Lok Leipzig. S. Sonntag/Picture Point/Imago

Die Debatte um die Regionalliga-Reform entwickelt sich schon wieder irritierend. DFB-Präsident Bernd Neuendorf muss das Thema endlich zur Chefsache machen. Zumal eine einfache Lösung naheliegt.

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Fast ein halbes Jahr lang hat eine Arbeitsgruppe des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gewerkelt, und am Ende ist klar, dass nichts klar ist: Zwar verkündete der Verband, die AG habe zur Zukunft der Regionalliga zwei „Lösungsvorschläge“ vorgelegt. Tatsächlich ist die Frage alles andere gelöst – denn der große Konflikt um das konkrete Modell steht jetzt erst bevor. Das zögerliche Vorgehen des DFB führt dazu, dass eine der größten Absurditäten des deutschen Fußballs noch länger bestehen wird als geplant. Es wird jetzt, wie der Verband selbst einräumt, mindestens Sommer 2029, bis endlich alle Regionalliga-Meister aufsteigen dürfen. Oder vielleicht sogar noch später? Oder vielleicht bleibt es auf ewig so, wie es jetzt ist?

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Dürfen bald endlich alle Meister aufsteigen? Im deutschen Fußball tobt ein Kampf um das künftige Format der Regionalligen. Der Favorit ist ein Modell, bei dem der Computer hilft. Doch es ist noch nicht mal klar, wer über die Reform überhaupt entscheidet.

Von Johannes Aumüller

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