MeinungDeutscher FußballEs braucht strengere Regeln für die zweiten Mannschaften der Profiteams

Kommentar von David Kulessa

Lesezeit: 3 Min.

Die Fans des SV Sandhausen protestieren beim Spiel gegen Hannover II.
Die Fans des SV Sandhausen protestieren beim Spiel gegen Hannover II.
Oliver Zimmermann/Foto2press/Imago

Der SC Freiburg setzt in der Regionalliga fünf Lizenzspieler in einem Spiel ein, aber auch darüber hinaus haben Zweitvertretungen zu große Vorteile.

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Weil es im Internet Petitionen für alles gibt – von der Installation eines Blitzers am Ortseingang Schmarsau bis hin zur Ausstrahlung von Inas Nacht das ganze Jahr über statt nur im Sommer – gibt es seit knapp drei Monaten auch eine digitale Unterschriftensammlung zu folgender Forderung: „Eigene Liga für Zweitvertretungen im Profifußball“. Immerhin rund 10 000 Menschen haben unterschrieben. Da können die anderen zwei Anliegen, trotz guter Argumente (die Sicherheit der Gemeinde bzw. eine einzigartige Mischung aus tiefgründigen Gesprächen und großartiger Live-Musik), nicht mithalten. Die Begründung für die neue Fußballliga ist freilich auch eine gute, zumindest laut der Online-Petition führe der Status quo nämlich zu einem verzerrten Wettbewerb.

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