Real MadridDas Imperium wankt

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Federico Valverde (links) und Aurélien Tchouaméni sollen in der Kabine aneinandergeraten sein. Am Ende fuhr Valverde mit einer Platzwunde ins Krankenhaus - und beide müssen je 500 000 Euro Bußgeld berappen.
Federico Valverde (links) und Aurélien Tchouaméni sollen in der Kabine aneinandergeraten sein. Am Ende fuhr Valverde mit einer Platzwunde ins Krankenhaus - und beide müssen je 500 000 Euro Bußgeld berappen. Federico Titone/Zuma/Imago

Am Sonntag kann Barcelona im Clásico Meister werden.  Nach negativen Schlagzeilen über Streit im Team und einem Rekordstrafgeld für Valverde und Tchouaméni von je einer halben Million Euro ist das aber fast noch das kleinste Problem von Real.

Von Javier Cáceres, Berlin

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Auch heute noch können Theoretiker klassischer marxistischer Ideen bei der Interpretation der Gegenwart helfen, zum Beispiel: Wenn sich ein gewisser José Miguel Villarroya zur Aktualität von Real Madrid äußert. Vor dem Mauerfall forschte er an der Humboldt-Universität, später erwarb er an der Berliner FU sowie in Barcelona je einen Doktortitel in zeitgenössischer Geschichte. In Spanien wird Villarroya, 60, von Funk- und Fernsehsendern wegen pointierter Meinungen zu Debatten-Sendungen eingeladen – gerne auch zum Fußball. Er wurde zwar in Barcelona geboren, ist aber glühender Madrid-Anhänger. Im Jahr 2009 veröffentlichte er das Buch „Das Katalonien Real Madrids: Chronik eines Widerstands“.

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